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Führende europäische Experten empfehlen Glucosamin und Chondroitin als Erstlinientherapie bei Arthrose




Im Rahmen neuer Behandlungsrichtlinien für Mediziner weltweit sprechen sich 13 internationale Experten einer gemeinnützigen Arbeitsgruppe für Glucosamin- und Chondroitinsulfat als Therapie bei Arthrose aus.

Glucosamin ist ein häufig verwendeter Krebstierextrakt mit wissenschaftlich belegter schmerzlindernder Wirkung, der in Verbindung mit Chondroitin als Erstlinientherapie bei Arthrose empfohlen wird. Diese Empfehlung ist Teil einer umfassenden Reihe neuer Behandlungsrichtlinien, die 13 internationale Experten (Rheumatologen, klinische Epidemiologen und klinische Forscher) vorgelegt haben. Die neuen Richtlinien werden von der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Seminars in Arthritis and Rheumatism veröffentlicht und basieren auf einer eingehenden Untersuchung aller verfügbaren Nachweise und anderer bestehender Vorgaben.

Nur Glucosaminsulfat

Die von der ESCEO (European Society for Clinical and Economic Aspects of Osteoporosis and Osteoarthritis) ins Leben gerufene Expertengruppe empfiehlt in ihren neuen Behandlungsrichtlinien insbesondere Glucosaminsulfat. Diese spezielle Form von Glucosamin hat sich im Vergleich zu einer anderen gängigen Form der Substanz, genannt Glucosaminhydrochlorid, als überlegen erwiesen. Tatsächlich haben Wissenschaftler die Wirkung von Glucosamin aufgrund von negativen bzw. begrenzten Resultaten von Anwendungsstudien der Hydrochloridform sogar in Frage gestellt. Auch Chondroitin lieferte in der Sulfatform (also als Chondroitinsulfat) die besten Ergebnisse.

 

Beliebt bei Kniegelenksarthrose

In zahlreichen Studien, von denen viele an Patienten mit Kniegelenksarthrose durchgeführt wurden, zeigte Glucosaminsulfat in Kombination mit Chondroitinsulfat eine ebenso effektive schmerzlindernde Wirkung wie NSAID (nicht-steroidale Entzündungshemmer) und Schmerzmittel. Neben dem therapeutischen Effekt ist diese Behandlungsoption auch deshalb so interessant, weil sich die Nebenwirkungen nicht von den Placebo-Nebenwirkungen unterscheiden. Sie sind, in anderen Worten, geringfügig.

 

Was ist die ESCEO?

Die ESCEO ist eine gemeinnützige Organisation, die Mediziner über die jüngsten klinischen Erkenntnisse zu Knochen-, Gelenks- und Muskelkrankheiten informiert. Damit soll die Auswahl von klinisch relevanten und wissenschaftlich dokumentierten Therapien vereinfacht werden, die sowohl wirksam als auch wirtschaftlich sind.

Quelle:

A systematic review of recommendations and guidelines for the management of osteoarthritis: The Chronic Osteoarthritis Management Initiative of the U.S. Bone and Joint Initiative

Seminars in Arthritis and Rheumatism
Band 43, Ausgabe 6, Seiten 701-712, Juni 2014