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    Siliziumdioxid




    Siliziumdioxid besteht aus oxidiertem Silizium. Siliziumdioxid (SiO2) wird auch Kieselsäure genannt. Kieselsäure, die Wasser aufgenommen hat, wird als Kieselsäure bezeichnet. Das Spurenelement Silizium wird auch Silizium oder Quarz genannt.
          
    Siliziumdioxid, E-551, ist eine natürliche, anorganische, geschmacksneutrale, mineralische Verbindung, die vom Körper kaum aufgenommen wird.
          
    Siliziumdioxid kommt in zwei Formen vor: kristallin und amorph. Kristallines Silica hat eine geordnete Gitterstruktur, während amorphes Silica unstrukturiert ist. Pharma Nord verwendet amorphes Silica. Mit amorphem Siliziumdioxid ist kein Gesundheitsrisiko verbunden.
          
    Kieselsäure wird bei Bedarf als Trennmittel verwendet, um einige der Inhaltsstoffe zu stabilisieren. Es gibt keine gesetzliche Beschränkung, wie viel konsumiert werden darf.
          
    Silizium wird manchmal Nahrungsergänzungsmitteln als Wirkstoff zugesetzt, muss aber für die Aufnahme vom Körper organisch gebunden werden, zum Beispiel aus dem Pflanzenpilz.
          
    Die Partikelgröße liegt über 100nm. Die Bedenken hinsichtlich dieses Hilfsstoffs bestehen darin, dass nicht garantiert werden kann, dass keine Siliziumpartikel in Nanogröße (d. h. < 100 nm) vorhanden sind.
          
    Siliziumdioxid gibt es in verschiedenen Varianten, je nachdem, womit es gemischt werden soll. Der Begriff "wasserfreies Kolloid", wie er in der Pharmazie verwendet wird, ist eine völlig trockene Version. Kolloidal zu sein bedeutet, dass sich die Partikel gleichmäßig verteilen, ohne auszufallen. Denn die Teilchen haben die gleiche elektrische Spannung und stoßen sich daher ab. Diese Eigenschaft findet man auch in kolloidalem Silber.